Grand Hangar, Genf (CH)

Komplexes Projektmanagement für Torsanierung bei ständiger Betriebsbereitschaft

Die Sanierung einer in die Jahre gekommenen Toranlage des Grand Hangars am Flughafen Genf, ohne den Hangar- und Flughafenbetrieb auch nur in geringster Weise zu beeinträchtigen, stellte erneut die Leistungsfähigkeit von Butzbach, nicht nur als Anbieter hochwertiger Hangartore, sondern insbesondere auch im Hinblick auf ein reibungslos funktionierendes Projektmanagement, unter Beweis.

Installationsarbeiten bei laufendem Betrieb
Im Rahmen der Renovierung des Grand Hangars wurde eine 250 Meter breite und fast 15 Meter hohe Schiebetoranlage installiert. Während der kompletten Vorbereitungsund Umbauphase durfte der Flughafenbetrieb in keinster Weise beeinträchtigt werden und wurde zu jeder Minute unverändert aufrecht erhalten. „Außerdem war es dem Kunden wichtig, dass der Hangar auch in der Umbauphase in der Nacht zu keiner Zeit offen steht“, so Achim Schmeißer, der zuständige Projektleiter bei Butzbach. „Bereits in der Angebotsphase arbeiteten wir deshalb einen tagesaktuellen Plan aus, der detailliert sämtliche Projektschritte beschrieb, damit es vor Ort zu keinerlei Beeinträchtigungen der alltäglichen Abläufe kam.“

Vordefinierte Zeitfenster für Transport und Arbeiten am Hangar
Um die Anforderungen bezüglich der uneingeschränkten Aufrechterhaltung des Flughafenbetriebs zu erfüllen, wurden die Torflügel ca. 800 Meter vom Einbauort entfernt in einer Halle vormontiert. „Für den Transport der vormontierten Torflügel zum Hangar gab es nur sehr knappe Zeitfenster in der Nacht“, erläutert Mathias Fogako, der zuständige Bauleiter, der während der kompletten Montagephase vor Ort war. „Zwischen 00:01 Uhr und 5:00 Uhr konnten wir die Torflügel vom Montagebereich zum Einbauort transportieren. Wir montierten immer jeweils vier der insgesamt zwölf Torflügel vor, transportierten sie zum Hangar und zogen sie dann am nächsten Morgen auf.“ Auch für das Aufziehen der Torflügel galt es, vordefinierte Zeitfenster einzuhalten. Durch das Vorhandensein mehrerer Laufschienen konnten die Torflügel direkt vor der alten Toranlage installiert werden, auch während dieser Zeit konnte der Hangar stets zuverlässig geschlossen werden. Nachdem die neuen Torflügel an Ort und Stelle waren, konnten die dahinter befindlichen alten Torflügel demontiert und an den stehenden neuen Torflügeln weiter gearbeitet werden. Dies wurde zwei weitere Male wiederholt, bis schlussendlich die komplette Toranlage ausgetauscht war.

Komplexes Projektmanagement
Bei einem Projekt dieses – vor allem organisatorischen – Ausmaßes sind zahlreiche Personen, sowohl planerisch als auch später auf der Baustelle, involviert. Sämtliche Vorplanungen, notwendige Abstimmungen vor Ort, die Vorbereitung und Abwicklung der Montage, die Abwicklung aller notwendiger Genehmigungsverfahren sowie die Demontage und Entsorgung des Alttores – diese Leistungen wurden alle komplett durch Butzbach koordiniert. Bauleiter Mathias Fogako war während der gesamten Installationszeit vor Ort und somit auch zu jeder Zeit Ansprechpartner für den Kunden und  Schnittstelle zu anderen Projektbeteiligten.

 

Verwendete Produkte

Tore:

Schiebetoranlage, 250 m x 15 m mit insgesamt 12 Torflügeln auf 4 Achsen, Torfüllung aus Polycarbonat. 12 integrierte Gehtüren, 3 integrierte Trucktore (Hubtore Butzbach SPACELITE HT60) und Rumpfanpassung für einen Airbus A330.